Tango-Biografie von Ulrike & Eckart Haerter
Ulrike und Eckart Haerter arbeiten seit 1989 als Tangotänzer und -lehrer.
Ihre Ausbildung erhielten sie hauptsächlich in Buenos Aires bei dem
legendären Maestro Antonio Todaro.
Ihre Auftritte im In- und Ausland brachten ihnen Anerkennung über die Grenzen
Deutschlands hinaus. Mit ihrer eigenen Veranstaltung Das Literarische Tango Café
gastierten sie in allen Teilen Deutschlands und in Österreich. In Berlin erhielten
sie dabei die freundliche Unterstützung durch die Botschaft der Republik Argentinien.
Andere Auftritte führten sie bis ins indische Calcutta (jetzt: Kolkata).
Ihre Show im dortigen Park Hotel wurde von Delhi Television gefilmt.
Sie tanzten Auftritte auf internationalen Tango-Festivals in Lissabon und Sevilla
und wurden dreimal in Folge zum jährlichen
internationalen Festival Viva el Tango nach Montevideo eingeladen, wo sie
auf verschiedenen Bühnen der uruguayischen Hauptstadt und in der beliebtesten
Unterhaltungsshow des uruguayischen Fernsehens auftraten. (Montevideo ist
zeitgleich mit Buenos Aires Geburtsstadt des Tangos). Auch im argentinischen
Tangofernsehsender Sólo Tango waren Ulrike und Eckart Haerter
mit Auftrittssequenzen und zwei Interviews zu sehen.
Von der argentinischen Fluggesellschaft AEROLINEAS ARGENTINAS wurden sie zu einem
Showauftritt nach Berlin engagiert.
In Montevideo traten Ulrike und Eckart Haerter mehrmals mit dem
Sexteto Típico Miguel Villasboas auf sowie mit dem Trio Sur, dem
Orquesta Intertango Río Negro,
mit Elsa Morán, Julio Brum, dem argentinisch-englischen Conjunto Teddy Pereira
und dem argentinischen Trio Tangonave.
Ihre Veranstaltungen in Göttingen mit den Bandoneonvirtuosen Marino
Rivero, Hugo Díaz, Miguel Fernández und anderen Tangomusikern aus
Argentinien und Uruguay, z.B. dem argentinischen Trio Tangonave,
haben in Göttingen Tangogeschichte geschrieben.
Zusammen mit den uruguayischen Tangomusikern René Marino Rivero (Bandoneon) und
Gabriela Díaz (Gitarre) bildeten Ulrike und Eckart Haerter (bis zum Tod von
Marino Rivero 2010) das Quartett Tango de Vanguardia (Avantgarde-Tango). 2006 fand in
Göttingen die Welturaufführung ihrer Choreographie zu
Marino Riveros Tango Ciudad Vieja statt; live gespielt vom Komponisten und begleitet
von Gabriela Díaz auf der Gitarre. Eine ultramoderne, futuristische Tangomusik, die noch nie
zuvor getanzt worden war.
In der Stadthalle Göttingen tanzten Ulrike und Eckart Haerter einen Auftritt mit dem
Göttinger Symphonieorchester und zeigten eigene Choreographien zu einer Habanera des
Spaniers Isaac Albéniz und zu einem Konzerttango des deutschen Komponisten Werner Egk.
Eckart Haerter ist zudem Publizist in Sachen Tango und Übersetzer von Tangolyrik, insbesondere
der Tangopoeme von Homero Manzi. Eine Sonderausgabe seines Buches mit Texten dieses bedeutendsten
argentinischen Tangodichters wurde 2010 vom argentinischen Kulturministerium herausgegeben und
im Rahmen einer Tangoveranstaltung zusammen mit Eckart Haerter auf der Frankfurter Buchmesse der
Öffentlichkeit präsentiert.
Einige der Tangotextübersetzungen fanden
Eingang ins Libretto der Tangooper Porqué... Porqué... Tango Orphée der
Dresdner Semperoper. Von Januar 2007 bis Dezember 2011 erschien das Göttinger Tango-Info
von Ulrike und Eckart Haerter (s. Link links in der Menüleiste). Seitdem erscheinen in lockerer Folge
Kurze Anmerkungen zur Kultur des Tango Argentino.
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